Meine Impressionen vom taz.lab, dem taz Kongress, im Haus der Kulturen der Welt am 20.4.2013
Veranstaltungen, die ich besuchte:
Schafft die Politik die Wende?
Der zähe Kampf um die Jahrhundertaufgabe Energiewende und Atommüll
Peter Altmeier, Bundesumweltminister (CDU)
Rebecca Harms, Europa-Abgeordnete Grüne, früher auch Bürger-Initiative Lüchow-Dannenberg
Claus Leggewie, Direktor des kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Moderation: Malte Kreutzfeldt, taz-Ressort Umwelt und Wirtschaft
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| von links nach rechts: Claus Leggewie, Rebecca Harms, Moderator Malte Kreutzfeldt, Peter Altmeier |
Den Ausstieg aus Kohle und Atom wollen Regierung, Opposition und Bevökerung gleichermaßen. Doch die Umsetzung der Energiewende hakt an vielen Punkten. Woran liegt es - und was muss sich ändern?
Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird gebremst - vom Umweltminister, der höhere Strompreise fürchtet, und von Bürgern, die gegen neue Leitungen oder Windräder kämpfen. Die Einigung auf ein neues Endlagergesetz stockt, weil Teile der Grünen Gorleben ausschliessen wollen und die Zivilgesellschaft sich ausgeschlossen fühlt. Ist die Politik überhaupt in der Lage, langfristige Probleme im Konsens zu lösen?
Der Traum von der Strom-Emanzipation
Wem gehört künftig Deutschlands Stromversorgung
Ingo Luge, Vorsitzender Geschäftsführung E.ON Deutschland
Nina Scheer, Tochter von Hermann Scheer und Geschäftsführerin von UnternehmensGrün e.V
Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie Agentur dena
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| von links nach rechts: Moderator Ingo Arzt, Ingo Luge (E.ON), Nina Scheer, Stephan Kohler (dena) |
Hat die Energiewende das Zeug, die Gesellschaft grundsätzlich zu verändern, weil die Bürgerinnen mit Millionen Kleinkraftwerken sich unabhängig von Großkonzernen machen?
Wem gehört künftig Deutschlands Stromversorgung? Den Bürgern, die viele kleine Windparks oder Solaranlagen betreiben? Oder großen Konzernen, die gigantische Offshore-Windparks oder Solarkraftwerke in der Sahara bauen? Brauchen wir beides?
Viel zu rastlose Zeiten
Und was man dagegen tuen kann
Katja Kipping, MdB und Bundesvorsitzende Die Linke
Stephan Grünewald, Geschäftsführer Rheingold Institut
Einfach ausschlafen, durch die Stadt flanieren, sich mal ausklinken, der eigenen Laune folgen? Wer macht das schon? Viele Menschen klagen über Stress. Ist Zeit wirklich so knapp - oder nur falsch eingeteilt?
Stecken wir in der Erschöpfungsfalle? Schnell noch mal die Emails checken, dem Chef per SMS Rede und Antwort stehen. Ständige Verfügbarkeit belastet. Wieviel Arbeit veträgt ein gutes Leben?
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| Impression vom taz.lab 2013 |
Von Rai bis Rap
Eine musikalische Reise nach Algerien und ein Abstecher nach Mali mit Claus Leggewie
Musik spielt in Afrika eine herausragende Rolle. Algeriens Geschichte und Gegenwart wird darin erkennbar.
Algerien hat eine vielfältige, aber wenig bekannte Musiktradition. Eine Ausnahme ist der Rai, der mit Superstars wie Cheb Khaled um die Welt ging und eine der wichtigsten Innovationen der arabischen Musik ist. Seine Musik Wurzeln in der populären Kultur der Kolonialzeit, die klassische "arabo-andalusische" Musik und Musikstile der Tuareg, der Mozabiten und der Kabylen sind ebenso zu hören wie wie jüngste Entwicklungen im "Algerap". Claus Leggewie hat Algerien bereist und lädt zu einer Klangreise durch das von Kolonial und Bürgerkriegen zerrissene nordafrikanische Land ein.